| Eine einfache Grafikkarte bekommen Sie gratis als Onboard-Chip. Wer mehr will, greift zur Steckkarte. Für Büro-Software und einfache Bildbearbeitung reicht ein Grafikchip auf der Hauptplatine. Doch Sie wollen mehr - Video Anwendungen, Spiele mit toller Grafik und anspruchsvolle Bildbearbeitung. Das Angebot ist gigantisch, denn ATI und Nvidia werfen laufend neue, noch leistungsfähigere Chips auf den Markt. Die Preise für die Karten liegen zwischen 40 und stattliche 800 Euro. Und wer das Maximum an Leistung will, kombiniert zwei oder vier Karten. |
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Auswahl |
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Zukunpftssicher: PCI-Express
PCI-E (Peripheral Component Interconnect-Express) ist die Standardschnittstelle für aktuelle Grafiklösungen (Onboard-Chips und Karten). Denn PCI-E ermöglicht im aktuellen x16-Modus Übertragungsraten von bis zu 4 GB/s, und zwar sowohl im Up- als auch im Downstream. Der betagte AGP-Port hingegen erreicht im schnellsten x8-Modus nur maximal 2,1 GB/s. Die Preise für beide Grafikkartentypen liegen auf ähnlichem Niveau.
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Anschlüsse: DVI, Video und TV
Das Gros der Karten und zahlreiche Onboard-Lösungen bieten zum Anschließen des Monitors die aktuelle digitale Grafikschnittstelle DVI. |
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Wer einen TFT-Bildschirm mit ebensolcher Buchse besitzt, erhält damit die beste Darstellqualität. Denn das digitale PC-Signal wird ohne Umwandlung an den digitalen Bildschirm weitergeleitet. Allerdingst müssen Sie beim Kauf berücksichtigen, dass es zwei Varianten gibt: DVI-I (integratet), und DVI-D (digital), DVI-I nimmt auch DVI-D Kabel auf umgekehrt ist das nicht der Fall. Die meisten aktuellen Grafikkarten bieten den universellen DVI-I Anschluss (siehe Verpackung oder Handbuch).
Sie wollen vorläufig Ihren Röhrenmonitor oder ein preisgünstigen TFT-Display weiterverwenden und das Gerät lässt sich nur über die betagte analoge D-Sub-Schnittstelle anschließen ? Kein Problem: Über einen DVI-zu-VGA-Adapter lässt sich die Verbindung herstellen. Falls Sie ihn nicht zusammen mit der Grafikkarte bekommen haben, müssen Sie dafür rund 10 Euro ausgeben.
Übrigens: Etliche Grafikkarten bieten neben dem Monitorausgang weitere Buchsen für S-Video, TV,HDTV und Sound. Achten Sie darauf, falls Sie jetzt oder in Zukunpft entsprechende Anwendungen nutzen wollen.
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Grafik-RAM: So viel ist nötig
Grafikkarten gibt es mit 128, 256 , 512 und 1024 MB-RAM. Der Hauptspeicher des PCs puffert das Grafik-RAM hauptsächlich 3D-Programme und Filmdaten. Daher spielt die Ausstattung für Office-, Internet- und einfache Bildbearbeitungsprogramme nur eine untergeordnete Rolle. Für diese Anwendungen reicht eine preiswerte Einsteigergrafikkarte mit 128 MB RAM. Sie wollen zudem Videos bearbeiten und aktuelle 3D-Spiele einsetzen ? Dann sollten Sie zu einer Grafikkarte mit 256 MB RAM greifen. 512 MB Grafik-RAM und mehr brauchen nur kompromisslose Gamer, die etwa Quake 4 ruckelfrei in hohen Auflösungen über 1600 x 1200 Bildpunkten mit aufwendigen 3D-Spezialeffekten erleben wollen.
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Tempomacher: Chip-Takt
Ein schneller Grafikspeicher kann sein Tempo nur dann ausspielen, wenn der Grafikchip für einen raschen Datenfluss auf der Karte und zur Hauptplatine sorgt. Da der Grafikchip-Hersteller ATI und Nvidia neue Low-, Mittel- und High-End-Modelle praktisch im Halbjahresrhythmus auf den Markt werfen, ist das Chip-Angebot schier unübersehbar. Damit Sie sich ein kleinen Überblick machen können. |
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Einbau |
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Die Karte einstecken
Ehe Sie die Grafikkarte aus dem Antistatikbeutel nehmen, sollten Sie sich an einem metallenen geerdeten Gegestand, beispielweise dem Heizkörper, entladen. Fassen Sie anschließend die Karte an den Rändern an. Stecken Sie die goldene Kontaktseite der Karte senkrecht in die Halterung. Achten Sie darauf, dass Sie die Kerben der Kartenkontakte über die jeweilige Nase auf dem Steckplatz platzieren. Meist befindet sich seitlich am Grafikkarten-Slot ein Hebel. Diesen drücken Sie beiseite, so dass die Nase der Karte hier einrasten kann. Verfügt die Karte über einen eigenen Netzstecker, müssen Sie diesen mit der Buchse am Netzteil verbinden.
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Onboard-Grafik abschalten
Die meisten Platinen deaktivieren die Onboard-Grafik im Bios-Setup automatisch, sobald eine Grafikkarte eingebaut wird. Um Konflikte zu vermeiden sollten Sie das kontrollieren (sihe Board-Handbuch) |
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Kabel anschließen
Verbinden Sie den DVI oder D-Sub-Ausgang der Grafikkarte mit dem entsprechenden Eingang am Monitor. Etliche Karten bieten zwei Ausgänge, so dass Sie zwei Monitore parallel anschließen können. |
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Treiber installieren
Starten Sie nun den PC. Windows sollte die neue Grafikkarte entdecken und nach einen Treiber fragen. Dieser befindet sich auf einer CD, die zum Lieferumfang der Grafikkarte gehört. Unterstützt Ihre Grafikkarte den Dual-Monitor-Betrieb, finden Sie für beide Bildschirme Einstellmöglichkeiten im Treiber. |
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