Diese Tipps sollen bei der Orientierung helfen.  

Gehäuse 

 
Setzen Sie auf Qualität
Achten Sie beim Gehäuse und Netzteil nicht nur auf den Preis, sondern geben Sie etwas mehr Geld für gut verarbeitete Komponenten mit langlebigen Bauteilen aus. Ein hochwertiges Model, in dem die Komponenten leicht zu installieren sind, überlebt mehrere Aufrüstaktionen. Bei einem Billigmodel könnte etwa ein späteres Upgrade zum Problem werden, weil zusätzliche Komponenten nicht mehr hineinpassen oder das Entfernen der zuvor eingebauten Geräte zu aufwendig ist. Es ist beispielsweise ein großer Unterschied, ob Sie die Festplatten bequem und in wenigen Skunden via Klemmschienen in einem demontierbaren Laufwerkskäfig befestigen oder ob Sie jede einzelne Platte mit vier Schrauben in einem fest montierten Käfig befestigen müssen. 
 
Der Büro-PC 
Beim Arbeits-PC ist die Wahl des Gehäuses recht einfach. Mehr als die Hauptplatine, eine Festplatte und ein optisches Laufwerk müssen Sie nicht unterbringen. Im Gehäuse sollte Platz für ein oder mehrere große , langsam laufende Lüfter sein - so lassen sich die PC-Komponenten leise und effektiv kühlen.
Um Platz zu sparen, empfiehlt sich ein kleines bis mittelgroßes Gehäuse, beispielweise das Micro-ATX- Hauptplatinen ausgelegte futuristisch gestylte Aopen G325 (Anbieter etwa: Alternate, www.alternate.de Artikelnummer TQXN21, rund 80 Euro)
Wer Spielraum für Erweiterungen braucht, zum Beispiel ein zweites optisches Laufwerk oder zusätzliche Festplatten, entscheidet sich für ein Midi-Tower-Gehäuse wie das Chieftec CH-01SL-SL-B (Anbieter etwa: Mix-Computer, www.mix-computer.de, rund 70 Euro)
 
Extra leise: Gedämmte Gehäuse 
Wenn Sie sich einen leisen Rechner wünschen - zum Beispiel fürs Wohnzimmer - sollten Sie sich für ein schallgedämmtes Gehäuse entscheiden. Empfehlenswert ist beispielsweise das Silentmaxx ST-11 Pro (Anbieter Silentmaxx, www.silentmaxx.de rund 130 Euro) Alternativ lässt sich der Geräuschpegel mit einem Dämmset vermindern, beispielweise von Be Quiet (Anbieter etwa: Arlt www.arlt.de Artikel- nummer 1170139, rund 18 Euro)
 
Spiele-PC: Kühlung und Design 
Auch hier liegen Sie mit einem Midi-Tower-Gehäuse richtig - außer Sie möchten eine exterm leistungsfähige Lösung. Besonders wichtig: Ein hoher Luftdurchsatz im Gehäuse, denn eine Hochleistungsgrafigkarte und eine schnelle CPU produzieren viel Abwärme. Für einen Spiele-PC eignet sich etwa ein Midi-Tower-Gehäuse wie das Chieftec CH-01-SL-SL-B. Viele Spieler legen Wert auf Gehäuse mit schönen Design, die dazu noch leicht sind-ideal für LAN-Party. Hier empfehlen sich Aluminium-Modelle- der PC bringt dann 5 bis 10 Kilo weniger auf die Waage. Ein relativ günstiges Aluminium-Gehäuse ist das NZXT Nemesis Elite Edition ( Bild oben)
(Anbieter beispielweise KM-Elektronik, www.km-elektronik.de rund 130 Euro.) Es ist mit drei temperatur- gesteuerten 12-Zentimeter Lüfter bestückt. Extreme Kühlung bieten Gehäuse wie das Aplus Twinengine
(Anbieter etwa: Arlt, www.arlt.de Artikel- nummer 1170733, rund 110 Euro) Hier sind bereits zwei Lüfter mit je 25 Zentimeter Durchmesser eingebaut. Sie ziehen für jeden Einsatz genug Frischluft durch das Gehäuse
 
Wohnzimmer-PC: Klein & leise 
Ein PC fürs Wohnzimmer muss leise, möglich kompakt und unauffällig sein. Solche Gehäuse sind meist für Micro-ATX-Platinen konzipiert und fassen nur eine Festplatte sowie ein optisches Laufwerk letzteres oft nur in speziellen Bauformen sprich: kleiner und teurer. Wollen Sie mit preiswerteren Stan-dardbauteilen auskommen, muss das Gehäuse größer ausfallen, sollte von der Frontbreite aber dennoch zu Ihren Hi-Fi-Geräten passen. Ein solches Model ist etwa das Thermaltake Mozart (Abieter beispielweise Alternate www.alternate.de, Artikelnummer TEXTO1, rund 100 Euro) 
 

Netzteil 

 
Das Netzteil versorgt alle PC-Komponenten mit Strom. Damit der Rechner absturzfrei läuft, muss es die Versorgungsspannung für alle PC-Innereien konstant halten - auch dann, wenn es vom Stromversorger Spannungsschwankungen und sogar kurzzeitige Aussetzer schlucken muss. 
 
 
Nicht zu viel Leistung wählen 
Ein leistungsstarkes Netzteil treibt Ihre Stromrechnung nach oben. Je nach Einsatzzweck reicht aber oft ein relatives schwaches Model, 350 Watt genügen für ein Büro-PC. 500 Watt sollten es für einen voll ausgestatteten Spiele-PC sein, 700 Watt und mehr müssen Sie nur für extreme Anwendungen bereitstellen, beispielweise für einen Spiele-PC mit vier Grafikkarten im SLI-Verbund. 
 
Die passenden Anschlüsse 
Achten Sie darauf, dass das Netzteil die passenden und genügend Anschlüsse mitbringt nicht nur für die Komponenten, die Sie jetzt enbauen, sondern auch für Upgrades. Aktuelle Hauptplatinen besitzen einen 24-Pin-Stromstecker einen solchen Anschluss sollte das Netzteil ebenso besitzen wie einen zusätzlichen 4-poligen Stecker, besser zwei. Dieser extra Anschluss versorgt aktuelle CPUs mit ausreichend Strom. High-End-Platinen fordern dafür sogar einen 8-poligen Anschluss am Netzteil. Für einen Standard-PC sollte das Netzteil außerdem vier bis sechs Anschlüsse für SATA-Laufwerke und vier Stromstecker für IDE-Laufwerke besitzen. Leistungsfähige Grafikkarten benötigen zudem einen 6-poligen Stromanschluss: Wer ein SLI-oder Crossfire-System aufbauen will, braucht zwei davon. 
 
 
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