1. Analyse |
| Ein erfolgreiches BIOS-Update setzt eine gründliche Analyse der vorhandenen Hardware voraus. Denn nur dann finden Sie genau die BIOS-Datei, die zu Ihren Rechner passt. |
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System-Tool einsetzen
Viele Hersteller bieten Platinen-Serien mit unterschiedlichen Modelle an. Einige Platinen haben einen Grafikchip. Andere Platinen haben keinen, besitzen aber andere Komponenten. Deshalb ist es wichtig, dass Sie genau wissen, welches Platinenmodel in Ihren PC steckt.
Das Tool CPU-Z 1.51 (http://www.cpuid.com) ermittelt schnell und komfortabel Hersteller und Modellbezeichnung der Hauptplatine sowie die verwendete BIOS-Version
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| Installieren und starten Sie die Software. Wechseln Sie zum Reiter "Mainboard". Unter "Manufacturer" finden Sie den Hersteller, unter "Model" die Bezeichnung und den Typ der Hauptplatine sowie im Feld daneben die Revision. Die momentan verwendete BIOS-Version lässt sich in der Rubrik "BIOS" bei "Version" ablesen. Notieren Sie alle Werte. |
| Falls die Analyse mit CPU-Z zu keinem Ergebnis führt, lassen sich Mainboard-Typ und BIOS-Version auch mit den BIOS Post Codes ermitteln. Das sind die BIOS-Meldungen beim PC-Start.
Starten Sie dazu Ihren PC und drücken Sie die Pause-Taste, sobald die ersten Schriftzeichen auf dem Bildschirm erscheinen. Sie finden die Mainboard-Bezeichnungen entweder in den obersten oder den untersten Zeilen. Auch die verwendete BIOS-Version ist dort verzeichnet. |
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2. Neues BIOS |
| Wenn Sie alle Details zum Mainboard und zur verwendeten BIOS-Version geklärt haben, organisieren Sie sich eine passende aktualisierte BIOS-Version. |
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BIOS-Datei finden
Besuchen Sie die Webseite des Mainboard-Hersteller. Wechseln Sie in den Bereich "Support" und suchen Sie nach der Typbezeichnung Ihres Mainboards. Falls die Suche keine Ergebnisse bringt, verwenden Sie nur einen Namensbestandteil. Sobald Sie es gefunden haben, wählen Sie den Bereich "Download".
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Flash-Tool laden
Das BIOS befindet sich in einem Speicherbaustein vom Typ Flash-Memory. Er ist beschreibar. Daher lässt sich das Programm vollständig durch ein neues ersetzen. Sie benötigen ein spezielles Flash-Tool, um das Bios zu aktualisieren. Bei der BIOS-Version von Award und Phoenix heißt das Tool "Awdflash.exe", bei einem BIOS von AMI lautet die Bezeichnung "Afudos.exe".
Damit das BIOS-Update klappt, brauchen Sie die richtige Version des Flash-Tools. Andersfalls erscheint eine Fehlermeldung. So ist etwa die Meldung "UNKNOWN FLASH TYPE" häufig ein Anzeichen dafür, dass das Flash-Tool zu neu ist.
Nutzen Sie daher immer das Flash-Tool, das der Mainboard-Hersteller zusammen mit dem BIOS anbietet. Sie finden das Tool auf der Webseite in der Rubrik, unter der Sie das BIOS geladen haben, oder in einer eigenen Rubrik "BIOS-Utilities" oder ähnlich heißt.
Manche Hersteller bieten die BIOS-Datei und das Flash-Tool zusammen in einer Datei verpackt an
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Übertaktung deaktivieren
Viele Anwender versuchen, durch höhere Taktraten mehr Leistung aus dem PC zu holen. Ein BIOS-Update geht auf solchen Rechner oft schief. Machen Sie daher vor dem Update die Taktsteigerungen rückgängig.
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3. Boot-Medien |
| Es gibt zwei Wege, das BIOS zu aktualisieren: mit einem Windows-Tool oder mit einer DOS-Bootdiskette. Ich empfehle die DOS-Variante. Sie gewährleistet, dass keine Prozesse den Flash-Vorgang behindert. |
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Boot-Diskette erstellen
Um für PCs mit Floppy-Laufwerk eine Diskette für das BIOS-Update zu erzeugen, legen Sie eine Diskette ins Laufwerk "A:" ein und öffnen Sie den Windows Explorer mit [Windows E]. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Disketten-Symbol. Wählen Sie "Formatieren". Aktivieren Sie "MS-DOS-Startdiskette erstellen". Klicken Sie auf "Starten".
Nachdem die Formatierung abgeschlossen ist, löschen Sie alle Daten bis auf "Command.com", "IO.sys" und "MSDOS.sys". Kopieren Sie zusätzlich die BIOS-Datei sowie das Flash-Tool des Herstellers auf die Diskette.
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Boot-CD erstellen
Falls Ihr PC kein Diskettenlaufwerk besitzt, hilft eine bootbare CD. Laden Sie dazu unter (http://www.biosflash.de/bios-boot-cd2.htm) drdos.zip herunter und entpacken Sie die ZIP-Datei.
Starten Sie ein Brennprogramm wie CD Burner XP (www.cdburnerxp.se, kostenlos) Starten Sie das Brennprogramm und wählen Sie "Daten-CD/DVD". Machen Sie dann die CD bootfähig. Klicken Sie dazu auf "Medium, Boot-Optionen...." Setzen Sie einen Haken bei "Medium bootfähig machen". Klicken Sie auf die Schaltfläche neben dem Dateipfad und navigieren Sie in das Verzeichnis wo Ihre BIOS-Datei liegt. Markieren Sie die Datei "drdos.img" und bestätigen Sie mit "Öffnen, OK". Das gleiche machen Sie nun auch mit den Flash-Tool, per Drag and Drop in das Zusammenstellungsfenster ein.
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| Starten Sie den Brennvorgang mit einem Klick auf "Brennen". Im folgenden Dialog wählen Sie "Disc finalisieren", und der Brennvorgang beginnt. Wenn Sie eine CD-RW verwenden, wählen Sie "Disc nicht abschließen", damit Sie den Datenträger später wieder löschen können. |
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4. Update |
| Führen Sie nun das Bios-Update durch. |
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PC booten
Legen Sie die Boot-Diskette beziehungsweise die Boot-CD ein und starten Sie den Rechner. Wer von CD startet, muss dazu gegebenfalls noch die Boot-Reihenfolge der Laufwerke im BIOS anpassen.
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BIOS flashen
Vergewissern Sie sich, dass eine sichere Stromversorgung des Rechners gewährleistet ist. Achtung : Notbooks dürfen nicht im Akkubetrieb arbeiten, während das BIOS geflasht wird.
Auf der Kommandozelle starten Sie das Flash-Programm mit dem Namen der BIOS-Datei als Parameter. Der Aufruf lautet demnach bei Award-Bios meist awdflash.exe+ biosname bei einem AMI-Bios afudos+/i biosname . + (Leerzeichen)
Die Namen des Flash-Tools und der BIOS-Datei können auf Ihren Rechner abweichen, das Schema ist jedoch stets das gleiche zum Beispiel: afudos+/i1102.rom Berücksichtigen Sie beim Aufruf, dass bei den minimalistischen Startdisketten keine deutsche Tastaturbelegung vorliegt, sondern eine englische.
Folen Sie stets den Anweisungen auf dem Bildschirm und bestätigen Sie die Sicherheitsabfragen. Das Programm beginnt, das BIOS neu zu schreiben. Starten Sie den PC erst dann neu, wenn dieser Vorgang komplett abgeschlossen ist.
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BIOS zurücksetzen
BIOS-Update bringen manchmal neue Funktionen oder verändern alte. Es ist daher ratsam, direkt nach dem Update die Werkseinstellungen zu laden. Rufen Sie also beim ersten Start des PCs das BIOS auf.Navigieren Sie zum Punkt "Load Setup Defaults" und verlassen Sie das BIOS über "Exit & Save Changes".
Wer das BIOS tunen will, sollte den PC jetzt einmal komplett hochfahren und erst beim folgenden Start die Einstellungen im BIOS verändern.
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